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Bronze, gegossen, dunkelbraun patiniert; schwarzer, fein geäderter Steinsockel. H. 19 cm; Gesamthöhe mit schwarzem Steinsockel 27 cm. Sockeloberseite sign.: W. ANDREAS (Schriftzug, vertieft).
Vgl. O. Pelka, Keramik der Neuzeit, Leipzig 1924, Abb. S. 67 (Porzellanfiguren im expressionistischen Stil); zum Bildhauer Wilhelm Andreas s.: Otto Pelka, Deutsche Keramik, 1900-1925, Nachdruck Reutlingen 1984, S. 55, Abb. 51, S. 59.
Der Bildhauer Friedrich Wilhelm Andreas studierte an der Kunstakademie Leipzig bei Adolf Lehnert und war dann zehn Jahre lang mit kunstgewerblichen Arbeiten in Berlin beschäftigt. Es folgten Studienreisen nach Paris und Rom, anschließend entstanden Porträts und kleinplastische Arbeiten, sowie Bauplastik in Bronze und Keramik im Stile eines gemäßigten Expressionismus. Als äußeren Schmuck des Polizeigebäudes in Leipzig schuf er den Polizeihund. 1927 fand eine Kollektiv-Ausstellung seiner Werke im Leipziger Künstlerhaus statt. Um 1927 entstanden Porträts u.a. von Max Reger und Max Klinger. 1939, 1941 und 1942 beteiligte er sich an der Großen Kunst-Ausstellung im Haus der Deutschen Kunst in München.
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| Estimate | €1,200 - €1,440 |
| Starting Bid | €1,000 |