Ernst Burmester, Portrait eines Hirten. Um 1900.
Oil on canvas. Signiert u.re. "E. Burmester". Verso auf dem Keilrahmen in Blei bezeichnet "Burmester" u.re. und u.li. sowie in Schwarz "EB. 121" Mi.re. und "München" Mi.li. Mit zwei klebemontierten Papieretiketten der "Stadt Ratzeburg" sowie der "Grossen Berliner Kunstausstellung" mit der Nr. "1708" versehen. Verso mit dem Etikett der "Münchner Sezession" o.Mi. sowie mit Resten des Ausstellungsetiketts aus dem Münchner Glaspalast von 1913 Mi.li. In goldfarbener, profilierter Holzleiste mit stilisiertem Perlenstab gerahmt.
Neben stimmungsvollen Landschaftsbildnissen, die ganz in der Tradition seines Lehrers Carl Bantzer dem Heimatgedanken sowie der Naturliebe thematisch zutiefst verbunden waren, erlangte Burmester insbesondere mit charakteristischen Figurenbildnissen weitreichende Bekanntheit. Mit dem großformatigen Portrait eines Hirten, der im langen Mantel mit locker über das rechte Hangelenk gelegten Hirtenstab, in aufrechter und selbstbewußter Pose dem Betrachter entgegentritt, war Burmester sowohl auf der Großen Berliner Kunstausstellung sowie in der Ausstellung der "Münchner Sezession" im Glaspalast 1913 vertreten. Malträger mit vertikaler Naht aus dem Entstehungsprozeß am rechten Bildrand. Malträger neu gespannt, am oberen Rand wellig. Malschicht krakeliert, mit Tendenz zur Schollenbildung. Mehrere Retuschen im Bereich des Himmels sowie entlang der Naht re.
size: 102 x 151 cm, Ra. 168 x 117,5 cm.
Ernst Burmester, Portrait eines Hirten. Um 1900.
Öl auf Leinwand. Signiert u.re. "E. Burmester". Verso auf dem Keilrahmen in Blei bezeichnet "Burmester" u.re. und u.li. sowie in Schwarz "EB. 121" Mi.re. und "München" Mi.li. Mit zwei klebemontierten Papieretiketten der "Stadt Ratzeburg" sowie der "Grossen Berliner Kunstausstellung" mit der Nr. "1708" versehen. Verso mit dem Etikett der "Münchner Sezession" o.Mi. sowie mit Resten des Ausstellungsetiketts aus dem Münchner Glaspalast von 1913 Mi.li. In goldfarbener, profilierter Holzleiste mit stilisiertem Perlenstab gerahmt.
Neben stimmungsvollen Landschaftsbildnissen, die ganz in der Tradition seines Lehrers Carl Bantzer dem Heimatgedanken sowie der Naturliebe thematisch zutiefst verbunden waren, erlangte Burmester insbesondere mit charakteristischen Figurenbildnissen weitreichende Bekanntheit. Mit dem großformatigen Portrait eines Hirten, der im langen Mantel mit locker über das rechte Hangelenk gelegten Hirtenstab, in aufrechter und selbstbewußter Pose dem Betrachter entgegentritt, war Burmester sowohl auf der Großen Berliner Kunstausstellung sowie in der Ausstellung der "Münchner Sezession" im Glaspalast 1913 vertreten.
Maße: 102 x 151 cm, Ra. 168 x 117,5 cm.
Ernst Burmester
1877 Ratzeburg – seit 1917 im Felde vermißt
Burmester studierte zunächst an der Dresdner Akademie bei Carl Bantzer und Gotthardt Kuehl. Anfang des 20. Jahrhunderts war er selbst als Lehrkraft an der Künstlerinnenschule in München tätig, wo er der dortigen Sezession als Mitglied beitrat. Ab 1906 nahm er regelmäßig mit seinen Figuren- und Bildnismalereien sowie Landschaftsdarstellungen an den großen Ausstellungen in Dresden, München und Berlin teil.
Malträger mit vertikaler Naht aus dem Entstehungsprozeß am rechten Bildrand. Malträger neu gespannt, am oberen Rand wellig. Malschicht krakeliert, mit Tendenz zur Schollenbildung. Mehrere Retuschen im Bereich des Himmels sowie entlang der Naht re.
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| Estimate | €4,800 - €5,800 |
| Starting Bid | €4,800 |