Fürstenberg, um 1785 Passig geschweifte, an den Kanten abgeschrägte Dose auf mit plastischen, purpurfarben staffierten Rocaillen verziertem Sockel. In den goldumrandeten Rechteckreserven fein gemalte bunte Batailleszenen und Blumenbuketts in wechselnder Reihenfolge. Im Fond Blumenbukett und Streublümchen. Die Deckeloberseite entsprechend dekoriert. Das Deckelinnere zeigt in sehr feiner Malerei auf graugrün getupftem Fond ein ovales, lorbeergerahmtes Medaillon mit dem Porträt Friedrichs des Großen im Dreiviertelprofil nach rechts. Deckelrand min. best.. Unterseite bez.: unterglasurblaue Manufakturmarke. B. 17 cm (43889001) Die 1747 gegründete Fürstenberger Manufaktur benutzte in dieser Zeit gern auch die Meissener Marcolinimarke in der veränderten Limbacher Form. (Vgl. hierzu: Michael Newman: Die deutschen Porzellanmanufacturen im 18. Jahrhundert, Braunschweig 1977, S. 303). Die Art der Malerei hat große Ähnlichkeit mit dem Ductus des Malers Johann Friedrich Weitsch (1723-1803).(49)
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Aftersale Decorative Arts + Russian Art Pt1&2
2:00 PM PT - Jun 2nd, 2007
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Auktionshaus Dr. Fischer
Trappensee-Schlößchen
Heilbronn, 74074
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