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Hanns Pellar, Erotische Szene, 1923

Sich unter dem gebauschten Rock einer Dame versteckender Gnom. 24 x 21,5 cm (Darstellung); 54 x 37,4 cm (Blattgröße). Aquatinta-Radierung, koloriert auf chamoisfarbenem Bütten. Unterhalb der Darstellung mit Bleistift bez.: Farbdruck- (...) Radiert von Pellar. Verglast, gerahmt. Zum Künstler allg. siehe: Ausst. Kat. Hanns Pellar, Galerie Thannhauser, München 1909, mit Vorwort v. Fritz v. Ostini; Deutsche Kunst und Dekoration, Bd. 26, Darmstadt 1910, S. 2-10; Die Kunst, Bd. 27, München 1913, S. 114-9; G. J. Wolf, Hanns Pellar, München 1924; B. Dry-v. Zezschwitz, Der Faun und die Schöne, in: Weltkunst, Heft 20, München 1988, S. 3059-64; R. Ulmer, Museum Darmstädter Künstlerkolonie, Darmstadt [1990], S. 219.Aus der Mappe 'Der verliebte Flamingo', Folge von 10 Radierungen, erschienen in einer Auflage von 150 Exemplaren; Neuedition um 1975, vermutlich herausgegeben von dem Graphikkreis der Neuen Münchner Galerie Dr. Hiepe & Co. Der Maler und Illustrator Hanns Pellar war ab 1901 Schüler der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt in Wien und studierte anschließend an der Wiener Akademie bei Josef Eugen Hörwarter und Heinrich Lefler. 1906-08 war er Meisterschüler Franz von Stucks an der Akademie in München. Im März 1911 wurde er an die Darmstädter Künstlerkolonie berufen, wo er sich vor allem als Porträtist der Großherzoglichen Familie sowie als Maler leicht erotischer Genreszenen im Rokokostil in der Art Franz von Stucks einen großen Namen machte. 1925 zog Pellar nach Frankfurt, 1933 nach Wien.

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Modern Art
7:30 AM PT - May 20th, 2008

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Von Zezschwitz Kunst und Design

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