Description
(1892 Tapiau/Ostpreußen - 1963 Düsseldorf)
"Dorfstraße II (Keitum)". Originaltitel
Mit schnellem Duktus und breitem Pinsel gemalte, expressionistische Dorflandschaft Mollenhauers. Das um 1958 entstandene Gemälde gehört zur Werkgruppe der Sylt-Motive. Sylt und Keitum, wo sich auch die Grabstätte des Künstlers befindet, wurden für ihn nach dem Zweiten Weltkrieg zur zweiten Heimat und wichtigstem Motivschatz, ein später Ersatz für das von ihm geliebte Fischerdorf Nidden in Ostpreußen auf der Kurischen Nehrung. Mollenhauer studierte seit 1913 an der Kunstakademie in Königsberg, nach dem Ersten Weltkrieg konnte er 1918-1922 sein Studium fortsetzen. 1924-1945 lebte er mit seiner Frau in Nidden, wurde Teil der dortigen Künstlerkolonie und lernte Max Pechstein und Karl Schmidt-Rottluff kennen, die einen prägenden Einfluss auf ihn ausübten. Im Dritten Reich als "entartet" verfemt, erhielt er 1939 Mal- und Ausstellungsverbot. Fast sein gesamtes Werk fiel 1945 sowjetischen Truppen zum Opfer. 1946 wurde Mollenhauer zunächst in Kaarst bei Düsseldorf ansässig, seit 1950 in Düsseldorf, später kam ein zweites Atelier in Keitum auf Sylt hinzu. Tempera/Papier. R. u. sign.; Verso Etikett der Galerie Boisserée in Köln, dort genannt die Datierung 1958. 47,5 cm x 61 cm. Rahmen.
Tempera on paper. Signed.
"Dorfstraße II (Keitum)". Originaltitel
Mit schnellem Duktus und breitem Pinsel gemalte, expressionistische Dorflandschaft Mollenhauers. Das um 1958 entstandene Gemälde gehört zur Werkgruppe der Sylt-Motive. Sylt und Keitum, wo sich auch die Grabstätte des Künstlers befindet, wurden für ihn nach dem Zweiten Weltkrieg zur zweiten Heimat und wichtigstem Motivschatz, ein später Ersatz für das von ihm geliebte Fischerdorf Nidden in Ostpreußen auf der Kurischen Nehrung. Mollenhauer studierte seit 1913 an der Kunstakademie in Königsberg, nach dem Ersten Weltkrieg konnte er 1918-1922 sein Studium fortsetzen. 1924-1945 lebte er mit seiner Frau in Nidden, wurde Teil der dortigen Künstlerkolonie und lernte Max Pechstein und Karl Schmidt-Rottluff kennen, die einen prägenden Einfluss auf ihn ausübten. Im Dritten Reich als "entartet" verfemt, erhielt er 1939 Mal- und Ausstellungsverbot. Fast sein gesamtes Werk fiel 1945 sowjetischen Truppen zum Opfer. 1946 wurde Mollenhauer zunächst in Kaarst bei Düsseldorf ansässig, seit 1950 in Düsseldorf, später kam ein zweites Atelier in Keitum auf Sylt hinzu. Tempera/Papier. R. u. sign.; Verso Etikett der Galerie Boisserée in Köln, dort genannt die Datierung 1958. 47,5 cm x 61 cm. Rahmen.
Tempera on paper. Signed.
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Ernst Mollenhauer
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