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Lot 0117
Rechteckige, sanft gemuldete Form, zum Stand leicht ausgestellt, Henkel in Form eines Blattstengels, seitlich jeweils mit durchbrochenem Blattmotiv. H. 9 cm; 30,5 x 18 cm. Ausführung: J.P. Kayser Sohn, Krefeld. Zinn, Schalenmitte mit einer großen Callablüte reliefiert gegossen, Längsseiten mit vegetabilem Druckdekor. Unterseite bez.: KAYSERZINN, 4503 (ovale Reliefmarke).

Kat. Metallkunst, Bröhan-Museum Berlin 1990, S. 326, Nr. 365.

Hermann Fauser, Sohn des Modelleurs bei der Heilbronner Silberwarenfabrik P. Bruckmann & Söhne Louis Fauser, wurde an den Akademien in Karlsruhe und Stuttgart ausgebildet. 1900-5 war er als Entwerfer bei J. P. Kayser Sohn in Krefeld tätig. Ab etwa 1906/7 war er als Hilfslehrer, dann Lehrer an der Fachschule für Metallindustrie in Iserlohn angestellt. Seine Metallarbeiten wurden bei der Deutschen Werkbund Ausstellung in Köln 1914 gezeigt. 1923 bis etwa 1934 war er Professor und Bildhauer an der Städtischen Handwerker- und Kunstgewerbeschule Hildesheim: 1934 zog er nach München um.

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  • 19%

117: Hermann Fauser, Henkelschale, um 1903

Estimate €300 - €360Nov 2, 2006